Allgemeines

 

Das Wort „ätherisch“ kommt vom altgriechischen „aither“ (Himmelsluft), dem Wohnsitz der Götter. Engländer nennen die ätherischen Öle essential oils (wesentliche Öle), und drücken damit treffend aus, wie ätherische Öle von jeher wahrgenommen werden: als das Essenzielle, die Lebenskraft, die Seele der Pflanzen.

Im Rahmen der Aromatherapie sind sie ein fester Bestandteil der Alternativmedizin. Sie lindern körperliche Beschwerden und entfalten wohltuende Wirkung auf die Seele. Ihre Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, einfach durchzuführen und risikoarm. Die Heilkraft besteht vor allem darin, ein inneres Ungleichgewicht, das sich in einer körperlichen Krankheit äußert, wieder ins Lot zu bringen. Sie „bekämpfen“ nicht nur das Symptom, durch das sich die Krankheit zeigt, sondern sie wirken auch ausgleichend und harmonisierend auf den ganzen Menschen!

Ätherische Öle werden als “duftenden Seelen der Pflanzen” beschrieben. Nicht alle Pflanzen produzieren diese Öle, es ist nur einer kleinen Anzahl von höheren Pflanzen bestimmt. Sie produzieren sie durch die Sonne und Fotosynthese. Ätherische Öle können daher als „Kondensate der Sonnenenergie“ bezeichnet werden. Pflanzen nutzen ätherische Öle gegen Bakterien und Viren, deshalb sind ätherische Öle so stark antiviral und antibakteriell.

Ätherische Öle sind nicht wasserlöslich, lösen sich jedoch sehr gut in fetten Ölen (Jojoba, Kokos), Alkohol und Honig. Sie sind Vielstoffgemische und haben damit viele unterschiedliche biochemische Inhaltsstoffe. Diese sind für die die ganzheitliche Wirkung der Öle verantwortlich und wirken immer auf drei Ebenen: Körper, Geist und Seele.

Wirkung und Wirkprinzipien

Damit ätherische Öle ihre Wirkung entfalten können, müssen sie in unseren Organismus eindringen können. Dies wird durch Einnahme (schlucken), Einreiben/Massage (Haut) oder Inhalation (Atemwege) ermöglicht. Die duftenden Öle wirken äußerlich über die Nase, die Haut, Schleimhäute sowie über unsere Organe und Mikroorganismen.

Nase und ihre Schleimhaut

Die in der Nasenschleimhaut befindlichen Nervenzellen (ca. 25 Millionen) besitzen Rezeptoren für etwa 400 verschiedene Duftstoffe. Wenn wir einen Duft einatmen, wandern die Duftmoleküle über die Nase direkt ins Gehirn zur Amygdala, das limbische System des Gehirns. Dieser Vorgang geschieht viel schneller als unser Gehirn ein Bild oder einen Laut wahrnehmen kann – viel schneller also als jedes optische oder akustische Signal.

Der Geruchssinn ist direkt mit dem limbischen System verbunden, und zwar als einziger der fünf physischen Sinne. Das limbische System sorgt für unsere Gefühle und ist mit jenen Teilen des Gehirns verbunden, welche den Blutdruck, den Atem, das hormonelle Gleichgewicht, das Gedächtnis, den Stresspegel usw. kontrollieren. Das Spannendste hierbei ist die Tatsache, dass die Ölmoleküle so klein sind, dass sie problemlos die Blut-Hirn-Schranke passieren können. Wenn wir also den Duft eines ätherischen Öls einatmen, gelangt es tatsächlich direkt ins Gehirn.

Ätherische Öle können daher sowohl physiologische, also körperliche, als auch psychologische Einflüsse auf uns haben. Somit können bestimmte ätherische Öle angstlösend, konzentrationsfördernd, schlaffördernd und beruhigend sein.

Haut und Schleimhaut

Die ätherischen Öle gelangen über die Haut und Schleimhäute in untere Hautschichten und können (über Einatmen oder Einmassieren) in den Blutkreislauf und zu den Organen gelangen. Dies funktioniert, weil einige Körperzellen “Duftrezeptoren” haben, die quasi riechen können. Nur so können die Öle ihre individuelle Wirkung entfalten und zu heilen beginnen. Die so vom Körper aufgenommenen ätherischen Öle wirken unter anderem anregend, entspannend, durchblutungsfördernd, antibakteriell sowie schleimlösend und entkrampfend.

Mikroorganismen

Ätherische Öle können auch eine Wirkung auf Mikroorganismen haben. Dazu zählen beispielsweise Bakterien und Viren. Sie wirken auf unserer Haut antiviral (antiseptisch) und antibakteriell.

Die antiseptische Wirkung ätherischer Öle beruht darauf, dass sie in der Regel zwar nicht die Keime abtöten, sehr wohl aber deren Wachstum und Verbreitung verhindern.

Die antibakterielle Wirkung der ätherischen Öle beruht auf anderen biologischen Gesetzmäßigkeiten als die von Antibiotika. Antibiotika bekämpfen die Bakterien, indem sie auf den Stoffwechsel und andere organische Funktionen der Keime einwirken. Viele ätherische Öle haben einerseits die gleiche Wirkung, indem sie das ökologische Umfeld der Mikroorganismen zerstören; aber sie stärken gleichzeitig das Immunsystem des Patienten.

Ätherischen Öle können daher folgende Wirkungen haben: Immunsystem stärkend, entspannend, belebend, kräftigend, antiviral, antibakteriell, krampflösend, leistungs- und konzentrationssteigernd und luftreinigend. Weiters gelten die Öle als angstlösend. Sie haben eine reinigende Wirkung für Nieren, Lymph- und Gefäßsystem, entzündungshemmende Eigenschaften und gelten als hilfreich bei Rachen- und Lungeninfektionen.

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